"Rund im Kellerswald" in Bad Doberan
Ein Drama in vier Akten
Das Crossrennen in Bad Doberan stand für das Team Radsport
unter keinem guten Stern. Erik, Steffi, Totti und Kai waren zwar bei dem Rennen
dabei, doch Glück hatten wir alle nicht.
Akt 1
Da Eriks Lizenz beantragt, aber noch nicht da war, durfte er nicht starten,
da sonst eine Sperre gedroht hätte. Also beschränkte Erik sich auf
Helferdienste und machte viele Fotos. Als Training fuhr er dann von Bad Doberan
nach Greifswald zurück.
Akt 2
Ich bin beim 20-minütigem Hobbyrennen gestartet. Beim
Warmfahren merkte ich, dass die Form gar nicht mal so schlecht ist, aber im
Rennen konnte ich das leider nicht überprüfen. Zuerst verpasste ich den Start,
da ich die Strecke noch genauer anschauen wollte. Erst auf Steffis Zuruf, dass
das Rennen schon gestartet wurde gab ich Gas. Das aber leider nur für 2 Runden,
dann beendete eine verklemmte Kette mein Rennen. Dabei wurde ein Kettenglied
aufgebogen, so dass die Kette quasi durchgerissen ist. Nebenbei wurde auch das
Schaltwerk meines Crossers verbogen.
Akt 3
Steffi fühlte sich bereits vor dem Rennen nicht gut. Auch am
Start des Frauenrennens war die Motivation nicht höher. Die Konkurrenz mit
Trixi Worrach und Marlen Jöhrend hob die Laune nicht weiter. Im Rennen zeigten
sich die Erfolge des Techniktrainings. Die in den Kurs eingebaute Hürde wurde
von Steffi ähnlich souverän, aber deutlich eleganter, genommen als von den
Bundesliga-Fahrerinnen. Dennoch wurde Steffi zum ersten Mal in ihrer
Radsportkarriere von Frauen überrundet. Vielleicht erklärt dies auch das Fieber
am nächsten Tag – oder umgekehrt.
Akt 4
Kai stand beim Eliterennen am Start. Die Nachwirkung einer Borrelioseerkrankung
mache ihm aber immer noch zu schaffen, so dass die Form nur für ein paar
Runden hielt. Danach musste auch Kai die Segel streichen und musste den Rest
des Rennens als Zuschauer verfolgen.
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